Montag, 9. Juli 2012

Wann kommt die elektronische Lohnsteuerkarte?

Die Lohnsteuerkarte „von früher“ auf dem schönen farbigen Papier im DinA5-Format gibt es schon seit einiger Zeit nicht mehr. Sie sollte abgelöst werden von der elektronischen Lohnsteuerkarte. Aber wo bleibt sie denn?

Montag, 25. Juni 2012

Freitags kommt die „Putzfrau“ – und alle können es wissen

"Bei uns kommt die Putzfrau immer Freitags! Zum Wochenende ist dann das gesamte Haus sauber und lädt zum gemütlichen Aufenthalt ein! Die Nachbarn und Freunde wissen dies – es ist kein Geheimnis, dass wir „Ulla“ beschäftigen und uns von ihr helfen lassen." ... so Herr Müller.

Man glaubt gar nicht, in wie vielen Haushalten heute Haushaltshilfen beschäftigt werden. Oftmals heißt es dann: „Das ist unsere Perle! Aber … pssst … sags bitte nicht weiter, sie ist nicht angemeldet!“

Warum ist die Hilfe im Privathaushalt nicht angemeldet? Weil viele Menschen nicht richtig aufgeklärt sind und davon ausgehen, dass bei einer offiziellen Beschäftigung noch weitere Lohnnebenkosten hinzukommen. „Schwarz“ ist der Stundenlohn einfach niedriger.

Dieser Artikel wird zeigen, dass es sich dabei um einen Irrtum handelt. Der Minijob im Privathaushalt lässt sich steuerlich absetzen und kostet damit keinen Cent mehr!

Montag, 18. Juni 2012

Ich hab´s mir anders überlegt: Wechsel zur Fahrtenbuchmethode

Bereits im Mai berichteten wir über die Möglichkeiten der Besteuerung von Firmenwagen. Hier wurden die beiden Methoden näher erläutert, die zur steuerlichen Erfassung von privater Nutzung gegeben sind:
  • 1%-Regel
  • Fahrtenbuch-Methode
Aus aktuellem Anlass soll nun noch ein wichtiger Nachtrag veröffentlich werden. Ein Wechsel zur Fahrtenbuchmethode bei demselben Kraftfahrzeug während des laufenden Kalenderjahres ist nämlich laut Rechtsprechung nicht (mehr) zulässig!

Donnerstag, 14. Juni 2012

Das können Sie (sich) abschreiben! - Gewinnmindernde Berücksichtigung des Anlagevermögens


Sie haben gerade in Ihr Unternehmen investiert und hierbei Güter angeschafft, die dem dauerhaften Verbleib dienen sollen. Sicher ist Ihnen in diesem Zusammenhang bereits die Bezeichnung des Anlagevermögens über den Weg gelaufen.

Dauerhaft dem Unternehmen dienen heißt hierbei, dass die angeschafften Güter mindestens ein Jahr oder länger im Betriebsvermögen verbleiben und genutzt werden.

In einem solchen Fall können die Anschaffungskosten für diese Güter nicht beim Erwerb in voller Höhe als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Da die Güter über mehr als ein Jahr genutzt werden, müssen auch die Anschaffungskosten auf die Dauer der Nutzung „verteilt“ werden.

Und diese Vorgehensweise mit unterschiedlichen Arten der „Abschreibung“ wollen wir Ihnen in diesem Beitrag näher bringen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Übersicht und Ordnung im Büro - Wie lange müssen alte Unterlagen aufbewahrt werden?

Geschäftsunterlagen besser nicht entsorgen, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben!

"Mein Büro platzt aus allen Nähten!!!“ Das kennt sicher jeder von uns und man nimmt sich stets aufs Neue vor, das Büro endlich mal wieder „so richtig auszumisten“. Natürlich keine schlechte Idee, denn in einem aufgeräumten Büro arbeitet es sich gleich viel konzentrierter und entspannter. Aber gerade bei Geschäftsunterlagen gilt es darauf zu achten, ob und welche Papiere überhaupt vernichtet werden dürfen.

Der Gesetzgeber schreibt für die verschiedenen Dokumentenarten Aufbewahrungspflichten vor, die hier ein wenig näher erläutert werden sollen.



Montag, 11. Juni 2012

Bewirtungskosten richtig buchhalterisch erfasst - Guten Appetit gemeinsam mit Ihren Kunden!

Sie gehen sicher auch gerne mit Ihren Kunden – beispielsweise nach Abschluss eines erfolgreichen Projektes – gemeinsam essen und laden diese dazu natürlich auch ein.
Schließlich lassen sich diese Kosten auch als Betriebsausgaben im Rahmen der Buchhaltung gewinnmindernd erfassen. Und die Vorsteuer gibt es vom Finanzamt auch noch zurück. Prima!
Aber wissen Sie auch, dass und vor allem welche Voraussetzungen an die Berücksichtigung der Ausgaben und Vorsteuer geknüpft sind? Dies wird Ihnen der nachfolgende Artikel erläutern.
Der Grundsatz ist der, dass
Aufwendungen für die Bewirtung eines oder mehrerer Geschäftspartner im Rahmen der Buchhaltung geltend gemacht werden können, sofern ein geschäftlicher Anlass vorliegt und die Höhe der Bewirtungskosten bedenkenlos als angemessen bezeichnet werden kann.

Freitag, 8. Juni 2012

Das Auge des Finanzamtes ist wachsam: Haben Sie alle Zahlungsfristen im Kopf?

Schon wieder ist der Monat um und die Vorauszahlung muss ans Finanzamt geleistet werden. Egal, ob Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Lohn- oder Einkommensteuer … Haben Sie alle Fristen im Kopf – und noch wichtiger: Halten Sie die Fristen immer ein?
Sie sollten! Hat sich Ihr Finanzamt bisher bei kleinen Abgabe- und Zahlungsüberschreitungen stets milde gezeigt und keine oder nur geringe Säumniszuschläge erhoben, so dürfte dies nun endgültig vorbei sein. Dies besagt eine zu Beginn des Jahres erlassene Verwaltungsrichtlinie.
Und nun aufgepasst: Alle Ämter sind angehalten, künftig alle verspäteten oder unterbliebenen Anmeldungen und Zahlungen zur Umsatzsteuer und Lohnsteuer unverzüglich der Steuerstrafstelle vorgelegt werden.




Mittwoch, 6. Juni 2012

Das Recht am Bild - Hätten Sie es gewusst?


Das Recht am Bild – Gastbeitrag von Nicole Biermann-Wehmeyer vom Bildungsinstitut Wirtschaft


Nicole Biermann-Wehmeyer ist Juristin und Dozentin. Sie ist die Gründerin und Geschäftsführerin des Bildungsinstituts für Wirtschaft, Existenzgründung, Buchführung und Social Media – Kurz: BIW.
Das BIW bietet Existenzgründungsseminare und Folgeseminare in Düsseldorf, Essen, Duisburg, Köln, Moers, Bocholt, Bremen, Bielefeld, Recklinghausen, Mülheim, Gelsenkirchen, Wesel und in vielen weiteren Städten an.
Im vergangenen Social Media Seminar in Düsseldorf waren die Rechte am Bild und am Motiv zwei große Themen. Es besteht ein großer Anreiz für Unternehmer oder Mitarbeiter einer Marketing - Abteilung, immer aktuelle und interessante Inhalte in die diversen Social Media Portale einzupflegen.

Aber was ist erlaubt und was kann zu einer Abmahnung führen?

Dienstag, 5. Juni 2012

Gutes muss nicht immer teuer sein! Das eigene Office mit Gratis Tools ausstatten.

Sie machen sich selbständig und sind auf der Suche nach geeigneten Einrichtungen für Ihr Unternehmen. Vermutlich haben Sie schon eine ganze Liste mit Anschaffungen, die getätigt werden sollen – Büromöbel, EDV, Material, selbst die Kaffeemaschine für die Kundenbewirtung will bezahlt sein. Irgendwann kommt man dann an einen Punkt, an dem es wohl überlegt sein will, wofür wie viel Geld ausgegeben werden soll oder bezahlt werden kann.

Kennen Sie den Spruch: Gutes muss nicht teuer sein! Lassen Sie sich an dieser Stelle gesagt sein, dass es wirklich stimmt.

Montag, 28. Mai 2012

Keine Buchung ohne Beleg – eines der obersten „Gebote“ der Buchhaltung!

Was aber, wenn Belege falsch ausgestellt wurden oder ganz fehlen?

selbständige Buchhalterin Stephanie Dargel
Natürlich haben Sie als Unternehmer diesen Satz schon irgendwo einmal gehört: „Keine Buchung ohne Beleg!“ Stimmt auch.

Und genau aus diesem Grund sammeln Sie Monat für Monat aufs Neue alle Belege, die im Rahmen der Buchhaltung zu erfassen sind.


Jeder Geschäftsvorfall, der sich steuerlich auswirkt und auch so erfasst werden soll muss zwingend nachhaltig mittels Belege und Informationen dokumentiert werden.
„Weniger ist mehr…“ – diese Ausrede zählt hier nicht. Achten Sie bei jeder Aufzeichnung darauf, dass alle wichtigen Informationen gespeichert werden.

Je detaillierter, desto besser.
Im Grunde genommen kann man gar nicht detailliert genug werden. Je mehr Nachweis Sie dem Finanzamt zur Verfügung stellen, umso schneller werden die Geschäftsvorfälle bei etwaiger Prüfung anerkannt und steuerlich berücksichtigt.

Freitag, 18. Mai 2012

Besteuerung von Firmenwagen - für jeden das Richtige

In den Seminarräumen des BIW (Bildungsinstitut Wirtschaft) für Existenzgründer und Jungunternehmer stellt sich immer wieder die Frage nach der Besteuerung von Firmenwagen.
Was ist hier die beste Lösung? Fahrtenbuch? - Ist bekanntermaßen nicht immer praktisch zu handhaben und sehr aufwendig. 1 % - Regel? Ist das die beste Lösung, auch wenn ich den PKW kaum privat nutze?

Steuerberater vs. Buchhalter – Auch hier regiert oftmals der Preis!

Sofern Sie die Erstellung Ihrer Buchhaltung auslagern – unabhängig davon, ob an einen Steuerberater oder Buchhalter gilt der folgende Grundsatz:

Eine gute Zusammenarbeit senkt die Honorarkosten!

Haben Sie schon einmal überlegt, ob Sie der Buchhaltung nicht vielleicht zuarbeiten können? Erledigen Sie die Vorarbeiten selbst und man kann Ihnen diese Tätigkeiten nicht in Rechnung stellen. Fragen Sie Ihren Steuerberater oder Buchhalter einfach, an welcher Stelle Sie unterstützend und kostensparend eintreten können.